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Humanistische Antiqua

Die Antiqua entwickelte sich in Italien bereits im 14./15. Jahrhundert als handgeschriebene Buchschrift. Ursprung der Kleinbuchstaben ist die karolingische Minuskel – den Großbuchstaben diente die römische Capitalis monumentalis als Vorbild. Es entstanden verschiedene Formen, die die Grundlage der modernen Druckschriften bilden.

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Ausstellung »Künstlerbücher – Die Sammlung«

Künstlerbücher haben sich seit den 1960er Jahren als eigenständige Kunstart etabliert.
Künstlerbuchsammler Jürgen Becker bringt es hier auf den Punkt: »Diese Künstlerbücher sind ja nicht von einem guten Layouter mit dem Künstler gemacht. Sondern diese Bücher sind von den Künstlern konzipiert, von Anfang bis Ende: Format, Farbe, Inhalte.«
Nach dem Besuch dieser Ausstellung in der Kunsthalle, kann ich viel besser trennen, was das Künstlerbuch vom Kunstbuch oder künstlerischem Buch unterscheidet.

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Recyclingbuch – Alte Säcke reloaded

Mein Hühnerfutter kaufe ich in großen Säcken in der Bardowicker Mühle. Viel zu schade zum Wegwerfen fand ich das schön bedruckte, stabile Papier. Und so hab ich es erstmal gesammelt. Die Idee daraus ein Buch zu machen kam jetzt spontan.

Zuerst hab ich die Säcke aufgeschnitten, gebügelt und in ein sauberes Format gebracht, indem ich ein großes Holzbrett auf den Papierstapel gelegt hab und daran mit dem Cutter entlangschnitt.
Dann hab ich mir die Laufrichtung angesehen und mit dem Buchbindermesser aus jedem Sack vier Doppelseiten geschnitten, die ich je zu einer Lage gefaltet hab.

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Siebdruck in Dresden

Mein schönstes Weihnachtsgeschenk hab ich dieses Jahr schon bekommen:
Im kreativen Dresden-Neustadt konnte ich am Siebdruck-Workshop „Mini Colored Gigs“ von Lars P. Krause (Douze) und Torsten Jahnke (Spiegelsaal.net) teilnehmen. Das waren intensive Tage in denen wir fünf Teilnehmer von den beiden Siebdruck- und Design-Cracks sehr viel gelernt haben.

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Workshop bei Brigitte Schrader (Buchprojekte)

Mein letzter Workshop bei Brigitte Schrader ist jetzt schon 6 Jahre her. Dieses Mal ging es um Buchseiten-Layouts. Das Thema Layout ist mir natürlich berufsbedingt mehr als vertraut und ich konnte einige Übungen auslassen.

Was jedoch Grafikdesign-Layouts von Kalligrafie-Layouts unterscheidet, ist die einfache Tatsache, dass wir bei der Kalligrafie am Original arbeiten und Fehler nicht so leicht korrigieren können, wie am Computer. Deshalb sollte man sein Layout wirklich gut planen: Zeichen und Zeilen auszählen, Skizzen machen, Hilfslinien ziehen und sich natürlich vorher warmschreiben. 

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