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Workshop: Book of Words

4 Tage – 3 Lehrer – 2 Hände – 1 Buch

Wenn Birgit Nass, Marí Bohley und Massimo Polello für einen Workshop zusammenkommen, dann darf man sich auf was gefasst machen. So viel Input, so wenig Zeit.

Massimo hat sich vor allem um die Kalligrafie gekümmert, bei Marí ging es um das Buch und bei Birgit um Layout und Rostpapiere.
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Einzig-art-igkeit

Ich vermisse die Einzigartigkeit.
Als Kind gab es diese ganz besonderen Dinge und Momente. Momente, die du zum ersten Mal in deinem Leben erlebst und die für immer etwas besonderes bleiben. Du möchtest sie wiederholen, aber das geht nicht. Zumindest sind sie nie wieder so besonders.
Dieser eine Nachmittag, an dem du im Spiel versunken warst und das Licht durch die orangefarbenen Vorhänge ins Kinderzimmer fiel. In der Küche hörtest du deine Mama mit Geschirr klappern, das Radio lief und es duftete nach frischen Pfannkuchen. Zeit spielte keine Rolle – pure Geborgenheit.
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Rückblick 2020 – Fokus auf 2021

2020 war … ach, ihr wisst schon …
Als Optimistin habe ich meine Chancen genutzt und an kreativen Projekten gearbeitet, zu denen ich sonst nicht so komme. Ich konnte viel zeichnen und experimentieren.
Wenn ich mir mein Instagram-Profil und die Blogartikel von 2020 ansehe, dann haben Tiere eine große Rolle gespielt. Ich habe lebende Tiere, Kuscheltiere und Tiere von Fotos abgezeichnet. Dabei habe ich im Stil, in Geschwindigkeit und Genauigkeit und mit dem Material variiert. Wie so oft stelle ich dann fest, dass die schnelleren und gröberen Skizzen mir vom Ausdruck her besser gefallen. Spontan und locker sieht das aus.
Aber so gaaanz locker sind auch diese Zeichnungen nicht entstanden, denn das Hinschauen, das Layout und die Proportion der Objekte wird genauso sorgfältig geplant, wie bei den langsameren, präziseren Zeichnungen. Im Inktober hatte ich besonders viel Übung. Jeden Tag etwas zu zeichnen bringt mich wirklich weiter. Ich sehe schneller worauf es ankommt und kann es besser umsetzen.
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Mein Material

Ich bin Grafikerin, meine Materialien sind Papier und der Computer.
Ich bin Illustratorin, meine Materialien sind Papier, Farben und Pinsel.
Ich bin Kalligrafin. Meine Materialien sind Papier, Feder und pigmentierte Flüssigkeiten.
Ich bin Künstlerin.

Ich arbeite mit der Töpferscheibe und Ton.
Ich arbeite mit der Nähmaschine und Stoffen.
Ich arbeite mit Holz und Recycling.
Ich male mit Ölfarben, Aquarell, Acrylfarben, Kreiden, Tuschen, Stiften …
Ich experimentiere und färbe mit Pflanzen.
Ich binde und gestalte Bücher und Hefte aus Papiertüten und Landkarten.
Ich schöpfe Papier und drucke, stempel, präge, collagiere.
Ich spinne tierische und vegane Fasern.
Ich färbe Wollstränge kunterbunt.
Ich filze, stricke, wickel, sticke, webe, zaubere …
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Humanistische Antiqua

Die Antiqua entwickelte sich in Italien bereits im 14./15. Jahrhundert als handgeschriebene Buchschrift. Ursprung der Kleinbuchstaben ist die karolingische Minuskel – den Großbuchstaben diente die römische Capitalis monumentalis als Vorbild. Es entstanden verschiedene Formen, die die Grundlage der modernen Druckschriften bilden.

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