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Bildbearbeitung: der Klassiker

Was tun, wenn der Bildausschnitt für die Nutzung nicht ausreicht?

Solange der Hintergrund einfarbig ist, ist das ja kein Problem. Vielleicht ist er sogar weiß? Hurra! Aber wenn wir eine Kulisse haben, dann ist schon etwas mehr Arbeit nötig.

Ich habe diesen Fall recht häufig. Bei Portrait-Fotos beschneiden die Fotografen von vornherein gerne die Bilder, weil sie eben auch gestalterisch denken. Für manche spätere Anwendungen, ist das aber kontraproduktiv. Im Layout fehlt mir dann Raum für die Beschnittzugabe, oder ich hätte gern eine größere Fläche um noch Text zu integrieren. Das ist natürlich ganz oft auch der Fall, weil beim Erstellen des Fotos der spätere Zweck noch gar nicht klar war, oder weil es sich um ein Stockfoto handelt.

Wenn das Bild sehr komplex ist, besteht die Möglichkeit es in einen unscharfen Bereich ganz sanft übergehen zu lassen. Manchmal bietet es sich an, Teile des Hintergrunds zu spiegeln und anzusetzen. Die Person einfach freizustellen, oder freizustellen und auf einen neuen Hintergrund zu setzen, ist auch eine Idee.
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Retusche historischer Bilder

Regelmäßig fallen bei meiner Arbeit verschiedene Retuschearbeiten an. Entweder gehört das direkt zu den Grafikdesignjobs (pixelige Logos wurden geliefert, Farben müssen angeglichen werden, Bilder erweitert oder verändert, Personen im Hintergrund entfernt …) oder es sind Beauty-Retuschen (Oberarme verschlanken, Gesichtshaare entfernen, Augen strahlen lassen, Zähne aufhellen …) oder Bildcollagen. Und manchmal darf ich für die eine oder andere Ausstellung auch historische Bilder reparieren.

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»Ringeling-Kalender«

Ich habe einen multifunktionalen Kalender gestaltet: Ringeling.
12 Postkarten mit abgerundeten Ecken sind durch einen Ring verbunden. Es ist damit entweder ein normaler Kalender (mit dem Kalendarium auf der Rückseite und da die Wochentage fehlen gilt er ja immer) oder ein Geburtstagskalender oder einfach ein 12er-Postkartenset, das man übers Jahr verschicken kann (das Kalendarium ist nur blass gedruckt und kann gut überschrieben werden).

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Corny L. als Astronaut

Diese schöne Fotocollage habe ich aus Kiezgröße Corny Littmann, einem Astronauten und einem Sternenhimmel gemacht. Es ist eine Kooperation von Schmidts Tivoli und dem Planetarium Hamburg.

Das Tivoli-Logo ist über den Photoshop-Effekt „multiplizieren“ mit dem Raumanzug verschmolzen und wirkt dadurch natürlicher, denn die Schatten des Anzugs kommen noch durch.

Bildbearbeitung (Fauna)

Es macht unglaublich viel Spaß auf Stecknadeln aufgespießte Schmetterlinge aus dem Museum für Naturkunde, die seit mindestens 50 Jahren tot sind, wieder zum Leben zu erwecken. Dabei ein gutes Hörbuch oder schöne Musik im Ohr und ich bin mehr als zufrieden.

Zuerst werden sie mit dem Zauberstab und Lasso freigestellt (weiche Auswahlkante von 1-2 Pixeln), dann in den Gradationskurven die Mitteltöne selektiv angehoben, fehlende Teile mit dem Stempel oder Lasso ersetzt, die Stecknadeln müssen verschwinden, alles wird scharfgezeichnet und voilá – die Falter flattern wieder putzmunter.

Hier sind zwei Beispiele, jeweils vorher – nachher.