Unterwegs in Kanada

Lasst uns in Zeiten von Kontaktverbot, Homeoffice und geschlossenen Grenzen doch einfach online auf die Reise gehen. Ich zeige euch mein Reisetagebuch vom Oktober 2019 aus Ontario.
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Jahrgang 42

Mein Vater hat seine Autobiografie geschrieben! Ganz einfach „Jahrgang 42“ hat er diese Lebenserinnerungen getauft.
Als er aufgeschrieben hat, was in seinem Leben zwischen dem 2. Weltkrieg und heute passiert ist, war das natürlich für die ganze Familie sehr spannend. Darin haben wir Details erfahren, die wir nicht kannten, und es gab auch neuen Anlass über Vergangenes zu reden.
Es ist natürlich naheliegend, dass man diese wertvollen Erinnerungen auch schön gestaltet haben will! Zumal die Tochter ja vom Fach ist.
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Ausstellung »Künstlerbücher – Die Sammlung«

Künstlerbücher haben sich seit den 1960er Jahren als eigenständige Kunstart etabliert.
Künstlerbuchsammler Jürgen Becker bringt es hier auf den Punkt: »Diese Künstlerbücher sind ja nicht von einem guten Layouter mit dem Künstler gemacht. Sondern diese Bücher sind von den Künstlern konzipiert, von Anfang bis Ende: Format, Farbe, Inhalte.«
Nach dem Besuch dieser Ausstellung in der Kunsthalle, kann ich viel besser trennen, was das Künstlerbuch vom Kunstbuch oder künstlerischem Buch unterscheidet.

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Recyclingbuch – Alte Säcke reloaded

Mein Hühnerfutter kaufe ich in großen Säcken in der Bardowicker Mühle. Viel zu schade zum Wegwerfen fand ich das schön bedruckte, stabile Papier. Und so hab ich es erstmal gesammelt. Die Idee daraus ein Buch zu machen kam jetzt spontan.

Zuerst hab ich die Säcke aufgeschnitten, gebügelt und in ein sauberes Format gebracht, indem ich ein großes Holzbrett auf den Papierstapel gelegt hab und daran mit dem Cutter entlangschnitt.
Dann hab ich mir die Laufrichtung angesehen und mit dem Buchbindermesser aus jedem Sack vier Doppelseiten geschnitten, die ich je zu einer Lage gefaltet hab.

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Workshop bei Brigitte Schrader (Buchprojekte)

Mein letzter Workshop bei Brigitte Schrader ist jetzt schon 6 Jahre her. Dieses Mal ging es um Buchseiten-Layouts. Das Thema Layout ist mir natürlich berufsbedingt mehr als vertraut und ich konnte einige Übungen auslassen.

Was jedoch Grafikdesign-Layouts von Kalligrafie-Layouts unterscheidet, ist die einfache Tatsache, dass wir bei der Kalligrafie am Original arbeiten und Fehler nicht so leicht korrigieren können, wie am Computer. Deshalb sollte man sein Layout wirklich gut planen: Zeichen und Zeilen auszählen, Skizzen machen, Hilfslinien ziehen und sich natürlich vorher warmschreiben. 

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