Runde Minibücher

Ein weiteres Projekt bei dem ich Coffeepads recycled habe: Minibücher – ich nenne sie CoffeeBooks.

Dafür trockne ich benutzte Coffeepads, nehme sie vorsichtig auseinander (der Kaffee kommt auf den Kompost) und bügle sie zwischen Geschirrtüchern.
Dann werden die Pads einseitig oder beidseitig mit deckender Farbe bestrichen (Acryl, Gesso, Lack, Gouache, Plaka … was gerade da ist). Das verhindert, dass beim Beschreiben Farbe durchzieht. Ich falte sie in der Mitte und nähe sie mit der Hand zusammen.

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Kennt ihr Austin Kleon?

Gerade hab ich mich wieder mit jemandem über die inspirierenden Bücher von Austin Kleon unterhalten. Und nun möchte ich sie euch nicht vorenthalten. Austin Kleon ist ein Künstler und Autor aus Austin/Texas.

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Make your own … Sketchbook

Ich hatte lange ein bestimmtes Skizzenbuch. Da mir das Papier, die Verarbeitung, Größe und Preis so gut gefielen, hab ich vor ein paar Jahren einen ganzen Stapel davon gekauft. Einfach aus Angst, dass es das irgendwann nicht mehr gibt. Das perfekte Skizzenbuch ist nicht an jeder Ecke zu finden. Und was für den einen funktioniert, funktioniert nicht auch unbedingt für die andere.

Leider wurde irgendwann in der Produktion das Papier ausgetauscht. Es war nicht mehr für Aquarell oder Kalligrafie geeignet. Farben matschen durch, zerfließen nicht schön, es ist zu glatt, einfach billig und unangenehm.

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Gewebtes Papier

Ich hab vor kurzem ein Buch für einen speziellen Menschen gemacht – sie liebt Pink. Der Einband ist aus festem Karton in den ich Schlitze geschnitten habe um Schmierpapierstreifen einzuflechten. Den Rücken habe ich zusätzlich verstärkt, damit die Fadenheftung mit den Lagen aus Vorsatzpapier gut hält.
Zum Lochen habe ich mir eine Schablone gemacht, denn nur so trifft die Lochung im Buchrücken genau die Lochung in den Lagen, besonders wenn sie wandert – wie es hier bei diesem Buch der Fall ist – ist das nützlich.

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Dem ¡WOW! auf der Spur …

Kalligrafie kann sehr brav und fade wirken. Oft hat sie auch leider so ein Image: Assoziationen von schnörkeliger Schreibschrift, Sütterlin auf Karopapier, bemühten Versuchen schön zu schreiben – gähn …
Je länger ich mich mit dem Thema beschäftige, umso schärfer wird mein Blick für wirklich gute, aufregende, spektakuläre Arbeiten. Und wie so oft: in dem, was besonders leicht und lässig aussieht, steckt meist viel Arbeit und ganz viel Übung. Kalligrafie steht niemals still, die Bewegung entwickelt sich stetig und wird von kreativen Freigeistern – Graffiti-Künstlern, Steinbildhauern, Holzschnitzern, Grafik-Cracks, Spielkindern, Pinselschwingern, Buch-, Papier- oder Textilkünstlern, Kalli-Punks – weiterentwickelt. Ich hab für euch einige weiterführende Links zusammengestellt. Geht auf Entdeckungsreise und lasst euch inspirieren.

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