Filmtipp: Der geheime Garten

»The Sectret Garden« von Marc Munden hat mich besonders wegen der wunderschönen Kostüme und des generellen Designs beeindruckt. Der Film erschien 2020.
Kostümdesignerin ist Michele Clapton, deren Arbeit in vielen großartigen Filmen und Serien steckt, u.a. Game of Thrones.
Was mich hier besonders fasziniert hat: Die Kleider verändern sich im Laufe der Geschichte, die Entwicklung spiegelt sich damit optisch. Das ist mir am Anfang gar nicht aufgefallen, aber ich hab den Film dann nochmal angesehen und nur auf das Design geachtet. Ich hab ein paar Beispiele für euch.
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Einzig-art-igkeit

Ich vermisse die Einzigartigkeit.
Als Kind gab es diese ganz besonderen Dinge und Momente. Momente, die du zum ersten Mal in deinem Leben erlebst und die für immer etwas besonderes bleiben. Du möchtest sie wiederholen, aber das geht nicht. Zumindest sind sie nie wieder so besonders.
Dieser eine Nachmittag, an dem du im Spiel versunken warst und das Licht durch die orangefarbenen Vorhänge ins Kinderzimmer fiel. In der Küche hörtest du deine Mama mit Geschirr klappern, das Radio lief und es duftete nach frischen Pfannkuchen. Zeit spielte keine Rolle – pure Geborgenheit.
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Nordische Filmtage 2020

Jedes Jahr besuche ich die Nordischen Filmtage in Lübeck. 2020 war das nun nicht möglich. Aber das Team um Linde Fröhlich hat wunderbarerweise in kürzester Zeit eine Alternative geschaffen. So konnte man innerhalb Deutschlands einen Großteil der Filme streamen.

Zumindest 6 Filme habe ich gesehen, jeder auf seine Weise besonders.
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Mein Material

Ich bin Grafikerin, meine Materialien sind Papier und der Computer.
Ich bin Illustratorin, meine Materialien sind Papier, Farben und Pinsel.
Ich bin Kalligrafin. Meine Materialien sind Papier, Feder und pigmentierte Flüssigkeiten.
Ich bin Künstlerin.

Ich arbeite mit der Töpferscheibe und Ton.
Ich arbeite mit der Nähmaschine und Stoffen.
Ich arbeite mit Holz und Recycling.
Ich male mit Ölfarben, Aquarell, Acrylfarben, Kreiden, Tuschen, Stiften …
Ich experimentiere und färbe mit Pflanzen.
Ich binde und gestalte Bücher und Hefte aus Papiertüten und Landkarten.
Ich schöpfe Papier und drucke, stempel, präge, collagiere.
Ich spinne tierische und vegane Fasern.
Ich färbe Wollstränge kunterbunt.
Ich filze, stricke, wickel, sticke, webe, zaubere …
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Kurt Frauenkron 1916-1986

Mein Opa Kurt Frauenkron war Maler. Er lebte von 1916 bis 1986.
Den gelernten Weber verschlug es nach dem 2. Weltkrieg vom Rheinland nach Hamburg, wo er mit seiner Frau Christa, einer Buchbinderin, eine Familie gründete. Er fand Arbeit als Briefträger beim Postamt 36 (Hamburg-Neustadt). Die Malerei war ein Hobby, was ihm eine kleine Nebeneinkunft bescherte. Die Zeiten waren hart, das Gehalt nicht so üppig und er hatte inzwischen eine fünfköpfige Familie zu ernähren. Ich erinnere mich daran, dass immer eine Staffelei im Wohnzimmer in der Wohnung in Finkenwerder stand.
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