Mein Material

Ich bin Grafikerin, meine Materialien sind Papier und der Computer.
Ich bin Illustratorin, meine Materialien sind Papier, Farben und Pinsel.
Ich bin Kalligrafin. Meine Materialien sind Papier, Feder und pigmentierte Flüssigkeiten.
Ich bin Künstlerin.

Ich arbeite mit der Töpferscheibe und Ton.
Ich arbeite mit der Nähmaschine und Stoffen.
Ich arbeite mit Holz und Recycling.
Ich male mit Ölfarben, Aquarell, Acrylfarben, Kreiden, Tuschen, Stiften …
Ich experimentiere und färbe mit Pflanzen.
Ich binde und gestalte Bücher und Hefte aus Papiertüten und Landkarten.
Ich schöpfe Papier und drucke, stempel, präge, collagiere.
Ich spinne tierische und vegane Fasern.
Ich färbe Wollstränge kunterbunt.
Ich filze, stricke, wickel, sticke, webe, zaubere …
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Kurt Frauenkron 1916-1986

Mein Opa Kurt Frauenkron war Maler. Er lebte von 1916 bis 1986.
Den gelernten Weber verschlug es nach dem 2. Weltkrieg vom Rheinland nach Hamburg, wo er mit seiner Frau Christa, einer Buchbinderin, eine Familie gründete. Er fand Arbeit als Briefträger beim Postamt 36 (Hamburg-Neustadt). Die Malerei war ein Hobby, was ihm eine kleine Nebeneinkunft bescherte. Die Zeiten waren hart, das Gehalt nicht so üppig und er hatte inzwischen eine fünfköpfige Familie zu ernähren. Ich erinnere mich daran, dass immer eine Staffelei im Wohnzimmer in der Wohnung in Finkenwerder stand.
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Was machst du gerade? (15)

… frage ich die wunderbaren Menschen in meinem Netzwerk.

Heute ist das Kristina Schaper – Künstlerin, Kopenhagen.

Was machst du gerade?

»Vor ziemlich genau drei Jahren bin ich mit meiner Familie von Hamburg nach Kopenhagen gezogen. Mittlerweile haben wir uns alle recht gut eingelebt, die Kinder sind aus dem Gröbsten raus, wie es so schön heißt und wir alle beherrschen die Dänische Sprache mehr oder weniger :)
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Was machst du gerade? (10)

… frage ich die wunderbaren Menschen in meinem Netzwerk.

Heute ist das Annerose Petersen – Kunsttherapeutin, Hamburg.

Was machst du gerade?

»Die Wohnung nach und nach renovieren, wie viele derzeit. Licht und Frühjahrsfrische anlocken.«

Warum bist du Kunsttherapeutin?

»Ich habe in meinem vorherigen Beruf Menschen beraten und dabei festgestellt, dass Beratung zwar klärend und motivierend sein kann, dass aber der persönliche Weg manchmal noch einer anderen Unterstützung bedarf. Ich mag es Menschen in ihren Prozessen zu begleiten. Kunst hat hier das Potential auf einer ganz anderen Ebene, Kräfte zu mobilisieren.

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Ausstellung »Künstlerbücher – Die Sammlung«

Künstlerbücher haben sich seit den 1960er Jahren als eigenständige Kunstart etabliert.
Künstlerbuchsammler Jürgen Becker bringt es hier auf den Punkt: »Diese Künstlerbücher sind ja nicht von einem guten Layouter mit dem Künstler gemacht. Sondern diese Bücher sind von den Künstlern konzipiert, von Anfang bis Ende: Format, Farbe, Inhalte.«
Nach dem Besuch dieser Ausstellung in der Kunsthalle, kann ich viel besser trennen, was das Künstlerbuch vom Kunstbuch oder künstlerischem Buch unterscheidet.

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