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4 Tage mit Peter Thornton

Gerade hatte ich wieder das Vergnügen einen Workshop bei Peter Thornton zu besuchen. Es war mein 3. Workshop bei ihm und es wird sicher nicht der letzte sein. 2011 begann meine persönliche „Kalligrafie-Biografie“ als ich 3 Wochen lang von Peter in der Sommerakademie Pentiment lernen durfte. Es war der perfekte Einstieg für mich. Dazu gibt es auch Artikel im Blog.

Aber ist es nicht langweilig oder sogar überflüssig beim gleichen Lehrer immer ähnliche Sachen zu lernen?

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Skripturale Buchseitengestaltung

Bevor ich schon wieder in den nächsten Workshop verschwinde, möchte ich noch ein paar Sachen aus dem letzten Workshop bei Kalligrafin Brigitte Schrader in der ag galerie zeigen. Ich mag ja die spielerische experimentelle Grundhaltung in Brigittes Kursen sehr.

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Humanistische Antiqua

Die Antiqua entwickelte sich in Italien bereits im 14./15. Jahrhundert als handgeschriebene Buchschrift. Ursprung der Kleinbuchstaben ist die karolingische Minuskel – den Großbuchstaben diente die römische Capitalis monumentalis als Vorbild. Es entstanden verschiedene Formen, die die Grundlage der modernen Druckschriften bilden.

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Workshop: Spencerian Handwriting

In den letzten Monaten habe ich gelernt die wunderschöne Spencerian-Handschrift zu schreiben. Und ich habe gelernt geduldig zu sein. Aus den Übungen im Workshop sind ein paar Hefte entstanden und ein großer Stapel vollgekringeltes Layout-Papier.

Die Spencerian-Methode war um 1850-1925 der Standard zum Erlernen der Schulschrift in den USA, und die gebräuchliche Schrift für Geschäftskorrespondenz. Entwickelt wurde diese elegante Handschrift von Platt Rogers Spencer und dann weiterverbreitet von seinen Söhnen.
Als ich las, dass die Schrift dazu dienen soll möglichst schnell und flüssig zu schreiben, konnte ich mir das wegen all der opulenten Schnörkel und hübschen Details kaum vorstellen.

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Workshop bei Brigitte Schrader (Buchprojekte)

Mein letzter Workshop bei Brigitte Schrader ist jetzt schon 6 Jahre her. Dieses Mal ging es um Buchseiten-Layouts. Das Thema Layout ist mir natürlich berufsbedingt mehr als vertraut und ich konnte einige Übungen auslassen.

Was jedoch Grafikdesign-Layouts von Kalligrafie-Layouts unterscheidet, ist die einfache Tatsache, dass wir bei der Kalligrafie am Original arbeiten und Fehler nicht so leicht korrigieren können, wie am Computer. Deshalb sollte man sein Layout wirklich gut planen: Zeichen und Zeilen auszählen, Skizzen machen, Hilfslinien ziehen und sich natürlich vorher warmschreiben. 

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