Skripturale Buchseitengestaltung

Bevor ich schon wieder in den nächsten Workshop verschwinde, möchte ich noch ein paar Sachen aus dem letzten Workshop bei Kalligrafin Brigitte Schrader in der ag galerie zeigen. Ich mag ja die spielerische experimentelle Grundhaltung in Brigittes Kursen sehr.

Wir haben uns dabei mit verschiedenen Möglichkeiten beschäftigt skripturale Strukturen für die Kalligrafie zu entwickeln.
Es wurde zwar auch geschrieben, aber lesbare Buchstaben oder Wörter waren diesmal nicht unser Ziel. Struktur und Bewegung standen im Vordergrund. Alle möglichen Werkzeuge kamen zum Einsatz: Hölzer, Mohnkapseln, Korken, Federn, Maiskolben, Filz, Pappe, Zahnbürsten, Strohhalme, Büroklammern, Stecknadeln, Cutter – und natürlich die „normalen“ Schreibwerkzeuge vom Bleistift über Pinsel bis zur Bandzugfeder.

Es wurde auch geschnitten, gestempelt, gestanzt, gerissen und geprägt. Entstanden ist ein Vokabular an ausdrucksstarken Strukturen, die mir in Kombination mit lesbarer Kalligrafie weitere Möglichkeiten bieten.

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