Rostiges Papier

Ich liebe Rost. Nicht nur den an meinem alten T4 ;-)

Ich sammle rostige Scharniere, Schaufelblätter, Muttern und Co ein, wo ich sie finde. Manchmal entsteht dann daraus auch was. Manchmal …

In diesem Workshop* haben wir Rostpapiere hergestellt, sie beschrieben und zu Büchern gebunden. Hier zeige ich euch den Prozess, mit dem man Papieren solche stimmungsvolle Patina verleihen kann.
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Was machst du gerade? (20)

… frage ich die wunderbaren Menschen in meinem Netzwerk.

Heute ist das Gesa Füßle – Lektorin, Übersetzerin, Entzifferexpertin, Hamburg

Was machst du gerade?

»Ich sitze am Schreibtisch und beschäftige mich mit Texten über Deos. Außerdem warte ich auf einen Anruf, um ein Projekt zu besprechen. Das ist aber sehr selten – telefonieren muss ich eigentlich nie.«

Warum bist du Lektorin/Übersetzerin?

»Das Sprachding habe ich studiert, weil ich es geil fand und finde. Ich habe germanische Sprachgeschichte studiert, also alle germanischen Sprachen in ihren älteren Formen. Mein Studium habe ich in Frankreich abgeschlossen. Meine erste und einzige Festanstellung in dem Bereich war dann als Redakteurin für Französisch und Englisch in einem Verlag. Dann habe ich mich selbstständig gemacht und nun sitze ich hier. Außerdem bin ich Entzifferexpertin für alte Handschriften und bringe anderen das Entziffern bei.«
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Stempeln gehen

Im Januar hab ich mir kleine Musterkacheln zum Stempeln geschnitzt. Sie sind 2×2 cm groß und die Muster hatte ich schon 2018 für ein Alphabet gestaltet. Irgendwann hatte ich dann die Idee noch etwas anderes mit den klitzekleinen Mustern zu machen. Und Stempel kann man ja nie genug haben, die sind so vielseitig einsetzbar – beim Gestalten von Papieren, Büchern, Hintergründen, Umschlägen …
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Was machst du gerade? (19)

… frage ich die wunderbaren Menschen in meinem Netzwerk.

Heute ist das Alexandra Scheper – Mediatorin, Friedensstifterin, Workshopleiterin, Trainerin für „Kommunikation, wenn’s schwierig wird“, Hamburg

Was machst du gerade?

»Ich erfinde mich und die Welt ein bisschen neu. Das klingt netter und leichter als es ist, denn freiwillig hätte ich meine Arbeit, die auf so einer zwischenmenschlichen und persönlichen Ebene wirkt, nicht in die Online-Welt gestellt.

Mein Beruf als Mediatorin – die z. B. in Unternehmen geht, um dort Konfliktsituationen aufzuhellen, verständlich zu machen und in etwas Neues zu transformieren – hat ja letztes Jahr eine quietschende Vollbremsung erhalten, als alle Termine für Mediationen, Team-Moderationen und Workshops abgesagt wurden. Auch meine Einzel-Coachings und Craniosacral-Sessions, die mir nebenberuflich am Herzen liegen, wurden durch Corona weniger. Auch wenn ich damals schon ab und zu erfahren hatte, dass per Videokonferenz berührender Austausch und tolle Prozesse stattfinden können, wenn der Rahmen stimmt – so schwer fiel es mir trotzdem zu rufen: „Hey, wir machen alles einfach online weiter. Kein Problem!“
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Endspiration 08

Zum Wochenende gibt es eine neue #endspiration. Diesmal mit einem meiner Lieblingsmaterialien: Teebeuteln.

Thema 08: „Beutelkunst“

Man kann eine ganze Menge mit Teebeuteln anstellen. Sie in heißes Wasser zu tauchen ist aber nur eine Sache. Danach müsst ihr sie nicht wegwerfen. Das zarte Papier eignet sich für unzählige Dinge – also bitte immer sammeln, trocknen und auseinanderdröseln.

Die Färbungen des Tees, vor allem bei Früchtetees und schwarzen Tees, inspirieren dazu aus ihnen Collagen zu machen. Also bloß nicht auswaschen, dann geht das verloren. Außer ihr habt etwas ganz anderes vor.
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