Gewebtes Papier

Ich hab vor kurzem ein Buch für einen speziellen Menschen gemacht – sie liebt Pink. Der Einband ist aus festem Karton in den ich Schlitze geschnitten habe um Schmierpapierstreifen einzuflechten. Den Rücken habe ich zusätzlich verstärkt, damit die Fadenheftung mit den Lagen aus Vorsatzpapier gut hält.
Zum Lochen habe ich mir eine Schablone gemacht, denn nur so trifft die Lochung im Buchrücken genau die Lochung in den Lagen, besonders wenn sie wandert – wie es hier bei diesem Buch der Fall ist – ist das nützlich.

Innen hab ich schon ein paar Bilder und Kritzeleien eingebaut. Das ist eigentlich nur ein Trick, denn in frische jungfräuliche Blankobücher traut sich meist keiner reinzuschreiben. Aber Bücher sind dazu da benutzt zu werden, erst dadurch leben sie.

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1 Antwort
  1. Müllerin Art sagte:

    Ist das schön! Die Technik muss ich auch unbedingt mal ausprobieren, und das mit den "nicht-jungfräulichen Seiten" praktiziere ich auch sehr erfolgreich. Liebe Grüße von Michaela

    Antworten

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