Kleister selbstgemacht (1. Versuch)

Kleister brauche ich vor allem für Collagen, Pappmaché und um größere Papiere flächig zu verkleben. Aber warum extra Tapetenkleister kaufen, wenn man ihn ganz einfach und viel günstiger selbst machen kann? Und manchmal braucht man spontan Kleister und hat weit und breit keinen Laden. *
Also habe ich mal ausprobiert Kleister selbst zu kochen und damit ein Glas aus Weizenmehl und eins aus Maisstärke hergestellt.

Dafür hab ich 2 Esslöffel Mehl (bzw. Stärke) in 250 ml kaltes Wasser eingerührt und auf dem Herd für ein paar Minuten zum Kochen gebracht. Dabei immer umgerührt, damit es nicht klumpig wird oder anbrennt. Das ging wirklich ganz fix. Wenn der Kleister kalt ist kann man ihn nochmal etwas verdünnen, falls er zu fest wurde, und ggf. durch ein Sieb streichen um letzte Klümpchen zu entfernen.
Der Kleister aus Weizenmehl (linkes Bild) ist etwas milchiger und klebt stärker als der aus Maisstärke (rechtes Bild).
Demnächst probiere ich noch ein paar andere Sorten aus.

* Als ich mal auf Hiddensee Urlaub gemacht hab, hatte ich Lust Objekte aus Strandgut und Papier zu machen. Wenn ich gewusst hätte, dass man so einfach Kleister aus Mehl machen kann, hätte ich die Heilpraktikerin in Neuendorf nicht um Tapetenkleister anpumpen müssen ;-)

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