Beiträge

Zu Besuch in der Kunststätte Bossard

Endlich habe ich mal die wunderbare Kunststätte Bossard besucht.
Hier in der Nordheide hat der schweizerische Bildhauer Johann Bossard ab 1911 ein 3 ha großes Gelände gestaltet. Es ist ein Ort mit einer ganz besonderen Ausstrahlung. Bossard war Professor für Plastik an der Hochschule für Bildende Künste (HfBK) in Hamburg.
Ungewöhnliche Gebäude, Ateliers, ein Kunsttempel, ein Skulpturen- und ein Klostergarten, ein riesiges Rund gepflanzter Tannen, verwunschene Ecken …
Es sollte ein Ort für Kunst und Austausch sein, und das ist es noch heute. Man kann sehen, dass Johann Bossard sehr fleißig war, auch wenn sicher nicht alle Bilder, Schnitzereien und Plastiken von ihm sind; ein Schüler und seine Frau Jutta waren genauso kreativ tätig.

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Kulturelle Landpartie 2016

Bei traumhaftem Blauhimmelwetter fuhren wir an leuchtenden Rapsfeldern vorbei ins Wendland zur diesjährigen Kulturellen Landpartie (immer von Himmelfahrt bis Pfingstmontag).

In diesem Jahr wollten wir uns einfach mal treiben lassen, waren ganz offen für alles, was kam.
Wir besuchten einige der typischen Rundlingsdörfer, sahen Kunst und Kunsthandwerk und haben mit einigen Künstlern gesprochen.

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Polarlichter in Hamburg

Wollt ihr eintauchen in die beeindruckende Welt dieses farbenfrohen Himmelsereignisses … ganz ohne kalte Füße zu bekommen?
Bis zum 27. Februar habt ihr noch Gelegenheit die Ausstellung „Flammender Himmel – Faszinierende Polarlichter über Norwegen“ im Levantehaus Hamburg zu besuchen. Es ist eine Ausstellung des Planetarium Hamburg und ich durfte dafür alle Tafeln gestalten.

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Durch Schloss Ahrensburg rascheln

Nach über 40 Jahren habe ich endlich mal wieder das Schloss Ahrensburg besucht. Ihr kennt das Wasserschloss nördlich von Hamburg vermutlich als Drehort aus den wunderbar schrägen Edgar-Wallace-Verfilmungen.

Wir hatten eine interessante Führung mit einer Dame im detailgetreuen Barockgewand (so in der Art der Robe á la Française) – keine Knöpfe, Reißverschlüsse oder Klettbänder, alles wurde gesteckt, geschnürt und genäht. Zum Waschen wird sogar die Spitze vom Unterhemd getrennt und danach wieder angenäht, genauso wie es früher gemacht wurde. Sie in diesem authentischen raschelnden Seidenkleid durch die Räume wandeln zu sehen, war schon ein Erlebnis. Ihr Fachwissen über Bräuche und die Geschichte seit dem 16. Jahrhundert machte diese Führung sehr lebendig und war auch für die Kinder spannend, die immer wieder pädagogisch-wirksam mit einbezogen wurden.

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Retusche historischer Bilder

Regelmäßig fallen bei meiner Arbeit verschiedene Retuschearbeiten an. Entweder gehört das direkt zu den Grafikdesignjobs (pixelige Logos wurden geliefert, Farben müssen angeglichen werden, Bilder erweitert oder verändert, Personen im Hintergrund entfernt …) oder es sind Beauty-Retuschen (Oberarme verschlanken, Gesichtshaare entfernen, Augen strahlen lassen, Zähne aufhellen …) oder Bildcollagen. Und manchmal darf ich für die eine oder andere Ausstellung auch historische Bilder reparieren.

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