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Ein Ausflug mit Licht & Schatten

Kürzlich war ich in Frankfurt um mich auf der Papiermesse „Paperworld“ umzusehen Dort habe ich einiges an Material und Kuriositäten bewundert. Die integrierte „Creativeworld“ fand ich allerdings ziemlich gruselig. Kreativität besteht für mich nicht aus glitzerbunten vorgefertigten Plastik-Bastelsets. Ich konnte schon als Kind nichts mit „Malen nach Zahlen“ anfangen. Aber jedem das Seine und den größten Brocken der gierigen geschmacklosen Industrie, die dahintersteckt und zum Kaufen-Kaufen-Kaufen anregt ;-)

Was richtig gut war: das Ledermuseum in Offenbach! Auf den ersten Blick etwas altbacken und klein, auf den zweiten Blick hat es eine umfangreiche Sammlung an Exponaten von vor 6000 Jahren bis heute, die gute Einblicke in Design, Verarbeitung und Nutzung der verschiedenen Tierhäute bietet.

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Wasserkunst

Wenige Hamburger kennen das „Wasserkunst“ Museum und Industriedenkmal auf der Kaltehofe-Elbinsel, dabei ist es wirklich sehenswert. Die Außenanlage mit den Filterbecken, Backsteinhäuschen und Biotopen kann auch ohne dass man Museumseintritt bezahlt besichtigt werden und man kann im Café gut Kleinigkeiten essen und die Anlage einfach auf sich wirken lassen.

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Ausstellung: Paul Klee. Engel

Noch eine schöne Ausstellung ist gerade in der Kunsthalle zu sehen. Neben vielen Engelsbildern von Paul Klee gibt es dort mehrere Räume in denen Bilder hängen, die von Kindern  gezeichnet wurden, nachdem sie sich Klees Engel angesehen haben, Spannend wie vielfältig sie sind.

Giacometti

Hamburg im Giacometti-Fieber. In der Kunsthalle und im Bucerius Kunstforum gibt es gleich zwei Ausstellungen über Giacomettis Arbeiten, die sich gut ergänzen. Eine Ausstellung setzt sich mit seinem Leben und den Hauptfiguren seiner Arbeit auseinander: dem gehenden Mann und der stehenden Frau (sic). Im Fokus der anderen stehen vor allem seine Portraits.

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Ausstellung: Matta. Fiktionen

Ich kannte den chilenischen Künstler Roberto Matta vorher nicht und fand die Abbildungen in der Einladung des Bucerius Kunstforums auch gar nicht so spannend. Aber zum Glück siegte dann doch die Neugierde, denn „live und in Farbe“ haben sie mich dann doch beeindruckt. Matta (1911-2002) hatte Kontakt zu den Surrealisten, aber arbeitete selbst eher expressionistisch.

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