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Satzspiegel oder Anschnitt

Das ist eine halbseitige Anzeige, die in diversen Magazinen erscheint.
Sie ist im »Satzspiegel« angelegt, d.h. innerhalb der festgelegten Fläche in der auch der Text des Heftes layoutet wird, so daß drumherum noch weiße Fläche bis zu den Seitenrändern bleibt.
Man kann Anzeigen auch im »Anschnitt« anlegen, dann laufen sie bis zum Rand und benötigen zusätzlich eine Beschnittzugabe von meist 3 mm rundherum, damit es keine unschönen weißen Blitzer gibt, wenn das Heft nicht hundertprozentig akkurat beschnitten wird, was selten der Fall ist.

Anzeige und Sternkarte im CD der CI :-)

Layout für eine Sternkarte des Himmels im September und einer kleinen Anzeige für ein Theater Programm. Beides sind Arbeiten für das Planetarium, die im Stil des bestehenden Corporate Designs layoutet wurden. Corporate Design wird abgekürzt mit CD (wie die Compact Disk) und wird gern mit der Corporate Identity, also CI verwechselt. Zum CI gehört aber viel mehr.
Corporate Identity als strategisches Konzept beinhaltet:
– CD (Corporate Design – visuelle und akustische Identität)
– CC (Corporate Communication – Unternehmenskommunikation nach außen und innen)
– CB (Corporate Behaviour – Verhalten z.B. gegenüber Kunden und Lieferanten)
Und diese drei Bausteine sollen in der Außenwelt auf Dauer ein harmonisches Gesamtbild, ein Corporate Image (CIg) schaffen.
Im CD werden z.B. Farben, Typografie und Aufteilungen für bestimmte Anwendungen definiert. Sinnvoll ist es das alles in einem Style Guide festzulegen, damit auch späteren Nutzern die genauen Vorgaben vermittelt werden. Hier sind z.B. mal die Style Guides der Bundesregierung, der Londoner U-Bahn und der ARD.

Dieses »Corporate Identity Portal« ist sehr informativ, für diejenigen, die Lust haben ihr Wissen etwas zu vertiefen.

Anzeige irischer Künstler

Ein ganz simpler Trick um eine ausgewogene Anzeige zu gestalten bei der die vorhandenen Artworks der Künstler integriert werden sollen, ist die Gesamtfläche möglichst gleichmäßig aufzuteilen.
In diesem Fall bei vier Künstlern in einer quadratischen Fläche kann man es vierteln, mit 9 Künstlern würde ich auch bei den Quadraten bleiben. Bei anderen Anzahlen böten sich eher Spalten oder Queerbalken zur Aufteilung an oder auch ganz freie Formen.

Bei einer Anzeige im A4 Hochformat, was typisch ist bei ganzseitigen Anzeigen in Magazinen, könnte man die „gerechte“ Flächenaufteilung am besten bei 6 oder 8 Künstlern erreichen und würde in anderen Fällen wieder bei freierer Aufteilung landen.

Meistens wird mir die Anzahl vorgegeben, aber wenn es zu eng wird kann ich schon mal zugunsten einer schöneren Aufteilung Einfluß nehmen, einen Versuch sollte das zumindest immer wert sein, denn eine klar aufgeteilte Anzeige ist oft einfach lesefreundlicher und die Informationen sollen ja „ankommen“.

Zeitmanagement

Heute habe ich ein paar Schwarz/Weiß Anzeigen im Rahmen der schon erwähnten WinterClassics gestaltet, die an Novemberausgaben diverser Magazine gingen.
Ich frage mich, wann ich endlich mal genug Ruhe finde um meine Homepage auf den neuesten Stand zu bringen und u.a. mit diesem Blog zu verbinden.
Das Wochenende ist auch schon komplett verplant und zwei oder drei neue Projekte warten auf mich.
Prioritäten setzen heißt das Zauberwort.