Lu Jong Flyer 2

Für eine Kundin aus Blankenese, habe ich einen vierseitigen Flyer plus Einleger gestaltet. Damit wird ihr Lu Jong-Kursangebot beworben. Aus einem der Winterfoto hab ich ein Sommerfoto gemacht, Freunde haben noch ein Bild von ihrer Nepal-Reise beigesteuert und die Portraits stammen von einem Xing-Kontakt. Teamwork.

Mal was ganz anderes …

Seit Anfang des Jahres habe ich einen wunderbaren neuen Kunden in Berlin. Das war mal wieder eine Empfehlung, die im weitesten Sinne über XING kam (Unternimm!).
Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt ja im Kulturbereich und da soll er auch bleiben. Es ist ein herrlich abwechslungsreiches Feld, in dem ich inspiriert und happy bin.
Wenn mir allerdings der Kunde und sein Produkt bzw. seine Dienstleistung sympathisch sind und der vereinbarte Preis stimmt, dann gestalte ich auch gern mal etwas in einem anderen Bereich. Wie hier zum Beispiel für einen Visaservice für Geschäftsreisende.
An Arbeiten fielen dabei bisher an:
• Flyer
• Einleger
• Anzeige
• diverse Schilder
• Roll-up
• Notizblöcke
• Signets
• Messestand inkl. der Möbelentwürfe
Und aktuell arbeiten wir am Relaunch der Website.

Dat war nix

Am letzten Öffnungstag habe ich mir noch eine Ausstellung zweier Künstler in einer Hamburger Galerie angesehen – und ich kann sagen: Ihr habt nichts verpasst, wenn Ihr nicht da wart. Die Papierobjekte hatten mich der Beschreibung nach gereizt und ich war ziemlich enttäuscht als ich die unspektakulär benannt und ausgeführten Arbeiten sah. Daraus hätte man wesentlich mehr und bedeutsameres machen können, indem man eine Geschichte erzählt, spannende Assoziationen ermöglicht, Kontraste zufügt etc.

In Kanada habe ich mir mal ein Buch gekauft (Fairy-ality), worin Arbeiten dieser Art sind, die mich umgehauen haben. Elfenkleider aus Blüten, Federn und allerlei anderen Naturmaterialien. Damals eine neue Idee und unheimlich filigran und fantasievoll im Rahmen einer alternativen Realität ausgeführt.
Die Bilder, die dazu an den Wänden hingen, fand ich schwach. Da hat jemand allerlei Effektpasten gleichmäßig aufgetragen und es glitzerte und funkelte nur so. Toll.
Die Preise der Bilder und Papierobjekte erschienen mir zu hoch. Es wurde anscheinend sehr wenig verkauft, was mich nicht erstaunt.

Gabby Young Plakat

Und wieder hatte ich die schöne Aufgabe ein Plakat für eine spannende junge Künstlerin zu gestalten. Gabby Young ist eine britische Sängerin und ein „Fashion Victim“ im positiven Sinne. Von den verschiedensten Stylisten bearbeitet, schlüpft sie in immer neue phantasievolle Looks. Hier sind 3 Plakatentwürfe für Einzelkonzerte in Deutschland.
Die Schriften heißen Night Sky, Jokerman und Party.

Esperanza Spalding Plakat

Ein junges Jazztalent am Bass. Dazu ein einziges Foto und die Aufgabe ein Tourplakat zu gestalten. Natürlich habe ich mich erstmal informiert, was Esperanza Spalding genau macht um Bilder in meinem Kopf zu entwickeln, zu wissen welche Schriften und Farben gut zu dem Thema passen.
Die Musik hat etwas Spontanes, Rauhes, Bewegliches, Sanftes und Kraftvolles zugleich. Aus dem Grund habe ich das Foto teilweise mit einem groben Raster bearbeitet, den ich dann Stück für Stück aufgelöst habe.
Das Foto wird dafür im Bildbearbeitungsprogramm auf optimale Endgröße gebracht (A1, 150 dpi), dupliziert, das Duplikat mit einem Rasterfilter in grober Einstellung bearbeitet, mit einer zusätzlichen Farbebene Schlammgrau getönt, Farbebene und Rasterebene vereint. Unten liegt immer noch das Originalfoto, darüber die Rasterebene. Nun lösche ich im Raster die Bereiche, die überhaupt kein Raster bekommen sollen (Weiche Auswahlkante!), da sie optisch in den Hintergrund treten (schwarzer Fond, Instrumente im Hintergrund), dann entferne ich mit einem zerfransten großen Radiergummi auf 50% eingestellt die Teile, die noch vom Wesentlichen ablenken Schritt für Schritt, so daß Hauptsächlich das Gesicht, die Hände und die Saiten des Basses betont sind. Zum Schluß nehme ich aus dem Gesicht und von den Armen mit einem kleineren Radiergummi auf 80% Raster weg, denn auf Haut kann es auch wie eine merkwürdige Krankheit aussehen und ich will die Frau ja nicht entstellen. Vom Raster bleibt dann wenig übrig, aber das ist genau der dynamische, rauhe Effekt, den ich erreichen wollte.
Rasterebene und Bildebene werden vereint und unter neuem Namen gespeichert.
Zur Sicherheit behalte ich immer ein Photoshop-Dokument mit allen Ebenen, also auch Kopien von den Hilfsebenen, die später aufgelöst wurden, damit ich ggf. an bestimmten Stellen nachbearbeiten kann. Die Alternative wäre alles noch einmal zu machen, was Zeitverschwendung wäre und es würde auch nie gleich aussehen.