Planetariums Ausstellung ist fertig

Gestern haben wir zu dritt den ganzen Tag damit verbracht die Ausstellung zur Geschichte des Hamburger Planetariums fertigzustellen. Jetzt sind die 10 Vitrinen (jeweils 200 x 80 cm) bestückt mit Fotos und Texten, technischen und historischen Exponaten und alles wurde sauber beschriftet.

Der grobe Ablauf inkl. der Vorbereitungen in den letzten Wochen:
– Exponate sichten, auswählen und fotografieren
– Lageplan am Rechner zur Übersicht der ganzen Ausstellung erstellen
– Texte schreiben (Wissenschaftler und Techniker)
– Fotos und alte Schriften scannen, bearbeiten und ausdrucken bzw. belichten lassen, wodurch sie gleichzeitig gesichert wurden, denn viele sind in keinem guten Zustand mehr
– Beschriftungen für alle Vitrinen gestalten und drucken
– alles zuschneiden, auf Präsentationspappen fixieren und in den Vitrinen nach Plan verteilen

Ich werde noch Fotos vom Gesamteindruck machen. Wir sind soweit ganz zufrieden und wer Lust hat es sich anzusehen und in der Nähe ist: die Vitrinen sind im Foyer des Planetariums im Stadtpark zu finden und die Ausstellung wird ein paar Wochen aufgebaut bleiben.

Vorbereitung einer Ausstellung

Heute war ich zu einer Besprechung im Planetarium Hamburg. Es geht darum eine Ausstellung vorzubereiten und meine kreative Meinung ist gefragt. 10 Vitrinen sollen mit Fotos und Stücken aus der langen Geschichte des Planetariums gefüllt werden. Ich habe erst einmal alles fotografiert, um mir am Rechner zu überlegen, wie man es gut präsentieren kann. Donnerstag bin ich wieder vor Ort um die Sachen live zu ordnen.
Die Mitarbeiter, die ich bisher kennengelernt habe, sind alle ziemlich klasse und das Gebäude mit seinen Gängen, Kuppeln, Böden und Winkeln und den meterdicken Wänden ist sehr schön. Von der Aussichtsplattform aus hat man einen wunderbaren Blick über Hamburg.

london5 – art at tate’s

Tate Modern: eine riesengroße Eisberg Installation (genannt „Embankment“ von Rachel Whiteread) aus zusammengeklebten Kunststoffkisten im Turbinenraum des ehemaligen Kraftwerks läßt den Raum (35 m hoch, 160 m lang) größer erscheinen als wenn er ganz leer wäre.
Im Museum ist modernere Kunst (ab Impressionismus) zu sehen und zur Zeit eine faszinierende Fotoausstellung von Jeff Wall.
http://www.tate.org.uk/modern/

Ältere Werke sind in der Tate Britain ausgestellt, dort habe ich mir primär die Turner Gemälde angesehen, wobei ich besonders den Raum mit den unvollendeten sehr reizvoll fand.
http://www.tate.org.uk/servlet/CollectionDisplays?roomid=3290

Die Präraffaeliten inspirieren mich schon seit Ewigkeiten und es ist spannend vor den Originalen von Rossetti, Morris, Burne-Jones, Millais oder Holman Hunt zu stehen und die Farben und Pinselstriche zu sehen.
http://www.tate.org.uk/servlet/CollectionDisplays?roomid=3452